Hochzeitsseite
Was gehört auf eine Hochzeitswebseite?
Eine Hochzeitsseite hat einen Job: Eure Gäste sollen nicht mehr nachfragen müssen. Alles, was sie bei euch im Postfach oder in der Gruppe sonst fragen würden, gehört darauf.
Die Pflicht: ohne diese Dinge geht es nicht
- Datum, Uhrzeit und Ort ganz oben, mit Adresse und Kartenlink.
- Ablauf des Tages als Zeitstrahl: Ankommen, Trauung, Essen, Party, Ende.
- Anreise: Auto, Bahn, Parken, Taxi. Wie weit ist der Fußweg, gibt es Stufen?
- Zu- oder Absage mit Begleitung und Frist.
- Ein Ansprechpartner für Fragen am Tag selbst, mit Telefonnummer, zum Beispiel Trauzeugin oder Trauzeuge.
Was Gäste zusätzlich suchen
- Unterkünfte in der Nähe, mit Preisklasse und Hinweis, bis wann man buchen sollte.
- Dresscode in einem Satz, plus Hinweis, falls es draußen stattfindet.
- Kinder: eingeladen oder nicht, und ob es Betreuung gibt.
- Essen und Getränke: Wirklich nötig ist nur die Abfrage von Wünschen und Unverträglichkeiten, dazu mehr im Ratgeber zu Essenswünschen.
- Geschenke: eine ehrliche Zeile reicht, zum Beispiel ein Wunsch nach Beitrag zur Hochzeitsreise.
- Musikwünsche für die Tanzfläche, falls ihr sie sammeln wollt.
Eure Geschichte: kurz und persönlich
Gäste lieben es zu wissen, wie ihr euch kennengelernt habt, aber sie lesen es nur, wenn es kurz ist. Zwei, drei Absätze und ein gutes Foto genügen. Wer mehr erzählen will, setzt einen Zeitstrahl mit sechs bis acht Stationen ein.
Die richtige Reihenfolge
- Name, Datum, Ort und ein Foto.
- Zusage-Button, schon ganz oben erreichbar.
- Ablauf des Tages.
- Anreise und Unterkunft.
- Eure Geschichte.
- Praktisches: Dresscode, Kinder, Geschenke, Ansprechpartner.
Was ihr weglassen dürft
Gästelisten mit Namen, Fotos von Gästen ohne deren Zustimmung und lange Playlists müssen nicht auf die Seite. Je weniger persönliche Angaben anderer ihr veröffentlicht, desto weniger könnt ihr falsch machen. Zusagen und Wünsche sammelt ihr am besten in einem eigenen Formular, nicht in einer offenen Kommentarliste.
Lesbar für alle Generationen
Eure Gäste sind jung und alt. Wählt eine große Grundschrift, kräftige Kontraste und knappe Absätze. Eine Möglichkeit, die Schrift zu vergrößern, hilft Großeltern ganz praktisch. Prüft die Seite auf dem Handy, denn dort lesen die meisten Gäste.
Sprache und Pflege
Kommen Gäste aus anderen Ländern, lohnt sich eine zweite Sprache für die wichtigsten Infos: Datum, Ort, Ablauf und Zusage. Und plant ein, dass die Seite lebt: Wenn sich eine Uhrzeit ändert, muss die Seite stimmen, nicht die gedruckte Karte.