Hochzeitsseite

Was gehört auf eine Hochzeitswebseite?

Eine Hochzeitsseite hat einen Job: Eure Gäste sollen nicht mehr nachfragen müssen. Alles, was sie bei euch im Postfach oder in der Gruppe sonst fragen würden, gehört darauf.

Die Pflicht: ohne diese Dinge geht es nicht

Was Gäste zusätzlich suchen

Eure Geschichte: kurz und persönlich

Gäste lieben es zu wissen, wie ihr euch kennengelernt habt, aber sie lesen es nur, wenn es kurz ist. Zwei, drei Absätze und ein gutes Foto genügen. Wer mehr erzählen will, setzt einen Zeitstrahl mit sechs bis acht Stationen ein.

Die richtige Reihenfolge

  1. Name, Datum, Ort und ein Foto.
  2. Zusage-Button, schon ganz oben erreichbar.
  3. Ablauf des Tages.
  4. Anreise und Unterkunft.
  5. Eure Geschichte.
  6. Praktisches: Dresscode, Kinder, Geschenke, Ansprechpartner.

Was ihr weglassen dürft

Gästelisten mit Namen, Fotos von Gästen ohne deren Zustimmung und lange Playlists müssen nicht auf die Seite. Je weniger persönliche Angaben anderer ihr veröffentlicht, desto weniger könnt ihr falsch machen. Zusagen und Wünsche sammelt ihr am besten in einem eigenen Formular, nicht in einer offenen Kommentarliste.

Lesbar für alle Generationen

Eure Gäste sind jung und alt. Wählt eine große Grundschrift, kräftige Kontraste und knappe Absätze. Eine Möglichkeit, die Schrift zu vergrößern, hilft Großeltern ganz praktisch. Prüft die Seite auf dem Handy, denn dort lesen die meisten Gäste.

Sprache und Pflege

Kommen Gäste aus anderen Ländern, lohnt sich eine zweite Sprache für die wichtigsten Infos: Datum, Ort, Ablauf und Zusage. Und plant ein, dass die Seite lebt: Wenn sich eine Uhrzeit ändert, muss die Seite stimmen, nicht die gedruckte Karte.